Citybahn Wiesbaden-Mainz: Rege Diskussion im Netz

Citybahn Wiesbaden-Mainz: Rege Diskussion im Netz

Citybahn Wiesbaden: Stimmungsanalyse mit Social Media Research

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Die Citybahn, eine geplante Straßenbahnverbindung zwischen Mainz und Wiesbaden, wird im Netz diskutiert. m-result hat die rege Diskussion hierüber in den sozialen Medien untersucht. In Kooperation mit der Verlagsgruppe VRM wurde hierzu eine Berichtsserie erstellt.

Social Media als Stimmungsbarometer

Social Media Research ist zwar nicht mit einer repräsentativen Umfrage gleichzusetzen, für bürgernahe Themen wie den Bau einer neuen Bahn aber nicht zwangsläufig weniger geeignet. Die Kommentare im Netz erlauben detaillierte Einblicke in wichtige Themen und Stimmungen, ist aber nicht wie eine repräsentative Sonntagsfrage zur Wahl zu verstehen. Die Diskussion in Wiesbaden ist mit den Geschehnissen rund um den Bibelturm in Mainz zu vergleichen. Beim Bürgerentscheid in Mainz wich die Prognose auf Basis des Stimmungsbilds im Netz (alle User bereinigt um Meinungsmacher und Unentschlossene) nur um knapp drei Prozent vom amtlichen Wahlergebnis ab. 

Über 30.000 Kommentare zur Citybahn Wiesbaden

Abseits der Frage wie ein möglicher Bürgerentscheid ausgehen könnte, liefern die Social Media Auswertungen tiefe Einblicke in die Sorgen und Befürchtungen der Bürger: Die Daten zeigen ein überraschend breites Themenspektrum von Parkplatzsorgen der direkten Anwohner bis zu Diskussionen über die Infrastruktur in Rheinhessen. Themen, die sich übrigens in den zwei Städten Mainz und Wiesbaden stark voneinander unterscheiden. So spielt in Wiesbaden die Finanzierung der Citybahn für die Bürger eine entscheidende Rolle während in Mainz das Thema Streckenführung im Vordergrund steht.  Regionale Zuordnungen sind übrigens bei Beachtung aller Datenschutzrichtlinien und Wahrung der Anonymität häufig möglich.

m-result hat im Auftrag der VRM die öffentlichen User-Beiträge zum Thema Citybahn im Internet untersucht. Andreas Minarski, Leiter Social Media Resarch m-result, berichtet im Interview über die Ergebnisse. Für mehr Informationen finden Sie hier die vollständigen Artikel:

3 Responses
  1. Ich bin gegen die Citybahn, was da jetzt schon mit Radwegen veranstaltet wird und dann soll nochmals alles verengt werden durch die Citybahn. Außerdem kostet eine Citybahn viel zu viel Geld und das geht in Coronazeiten gar nicht. Wie viel da jetzt schon für eine Citybahn ausgegeben wurde ist nicht zu verstehen.

  2. Wie kann man als Bürger und Steuerzahler diesem „Wiesbadener Filz“ im Stadparlament auch nur noch im entferntesten trauen? Mal eben Mehrkosten von EUR 121.000.000,- Und wer glaubt, das wäre realistisch, ist naiv. Dieses Projekt wird problemlos eine halbe Milliarde verschlingen, wenn es reicht. „BER“, „Stuttgart 21“, „Elb-Philharmonie“ lassen grüßen. Die Salzbachtalbrücke zeigt gerade wieder, was auf Planungen der öffentlichen Hand gegeben werden kann. Falls die Bahn gebaut wird, wird Wiesbaden für Jahre eine riesige Baustelle sein – wofür das alles? Mit den bisher veranschlagten, horrenden Kosten können die Wiesbadener Jahrzehnte wasserstoffbetriebene Busse fahren lassen. Ich hoffe der WK wird nachhaken und untersuchen, in welche Kanäle wieder Teile der Millionen für die Vorplanungen geflossen sind.

  3. Bin grundsätzlich nciht gegen eine City-Bahn aber da, wor sie notwendig ist. Es gibt eine fantastische Busverbindung seitens der Linie 4 und 14 und es gibt ein Schienennetz, ledier stillgelegt, Wiesbden-Bad Schwalbach. Was soll das also. Es fehlt eine Strecke Biebrich-Schierstein (nicht durch die Stadt) und eine Strecke Wiesbaden-Lerchenberg. Ich verstehe nicht, das man Millionen ausgibt, das sind unsere Gelder !!!, um vorab ein Projekt zu planen, von dem man hofft, dass es gebaut wird. Es fehlen derzeit überall Geldmittel, da muß sich unser Verkehrsdezernet kein Denkmal setzten (wie seinerzeit Herr Extner am Michelsberg). Dad kann sich ein Privathaushalt nicht leisten (ist ja dann auch mein Geld). Ich bin sicher, dass die Bah kommt – so oder so. Hier wird ein traum verwirklicht, auf Biegen un Brechen.i

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